so der Untertitel des Theaterstücks von Beate Schmid und Gabi Striegl – auch genannt “Theater2”.

Das Stück, das sie auf die Bühne bringen hat die Finnin Anneli Mäkelä geschrieben.

Es geht darin um Gemeinsamkeiten und Unterschiede – um “Das-anders-sein-wollen” und das “Sich-so-annehmen” wie man ist.


Das Flusspferd ist kugelrund, gemütlich und sehr glücklich. Es kann schwimmen, in der Sonne liegen, den Tag genießen und richtig viel futtern.


Da taucht plötzlich ein Pferd auf. Es kann tanzen und springen, sieht elegant und schlank aus und wirkt so richtig stolz.


Die beiden beobachten sich gegenseitig. “Was kann die, was ich nicht kann? Was hat die, was ich nicht habe?”

Das Pferd wir neidisch, weil es nicht auf dem Wasser treiben kann und versucht, sich vollzustopfen, damit es auch im Wasser leben kann.

Allerdings gelingt das nicht, und die eigenen Fähigkeiten gehen darüber hinaus auch noch verloren.

Genauso geht es Frau Flusspferd: Sie macht eine strenge Diät und trainiert das Hüpfen, um so schlank und sportlich zu werden wie das Pferd.

Doch auch hier ist das Ergebnis traurig: Am Ende kann sie weder elegant tanzen, noch auf dem Fluss treiben und schwimmen.


Beide erkennen: So wie ich bin, bin ich toll! Es ist gut der zu sein, der ich bin.

Der Wunsch, so zu sein, wie die anderen, erfüllt sich nicht. Auf dem Weg dahin kann es sein, dass man sich selbst verliert. Es kann einen sehr traurig machen. Es ist wichtig, zu akzeptieren, wer man ist. Und genauso wichtig ist es, den anderen so sein zu lassen, wie er ist.

Ein tolles Stück über Identität und Toleranz. Über das Zufriedensein und das hohe Gut der Verschiedenheit.

Auf einer wunderbar bunten Bühne. Ganz passend zur “Hymne” des Kinderchors der Albert-Schweitzer-Schule:

“Ich bin anders als du bist anders als er ist anders als sie.
Ja und? Das macht das Leben eben bunt!”