der Vorhang geht auf. Dann wird die Bühne zur Welt“.

Der diesjährige Schwäbische Schultheatertag lockte seine Teilnehmer auf die Bühne der Albert-Schweitzer- Schule Sonthofen.

Doch bevor die Bühne zur Welt wurde, stand für die ca. 50 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen die energie- und manchmal auch schweißtreibende Arbeit eines Schauspielers an.

Die Theaterlehrer*innen Maria Hörmann, Christina Schuster, Christian Beier, Ulrike Schweihöfer und Tobias Reichert gestalteten jeder mit einer Klasse einen Workshop.

Hier war von Anfang an klar: „Um 15:00 Uhr geht der Vorhang auf – und ihr steht auf der Bühne“, so Organisatorin Kerstin Nölp, Theaterlehrerin für die Unterstufe der Albert-Schweitzer-Schule.

Vier Klassen aus der Region waren gekommen – vom zweiten Schulbesuchsjahr bis zur Oberstufe.


Die Motivation und Konzentration der Kinder für die Sache war ihnen selbst im „Mittagsloch“ noch anzumerken.


Zum Höhepunkt des Tages war es dann so weit. Eine begeisterte Kerstin Nölp gab die Bühne frei: „Ihr habt so spitze gearbeitet – jetzt bin ich gespannt auf das, was ihr uns zeigen werdet“.

Und sie wurde nicht enttäuscht. Die Klasse 1Ac der Albert-Schweitzer-Schule zeigte, dass ein Stück Zeitung mehr ist, als man glaubt.

Die Clowns spiegelten die Facetten dieser oft tragischen Figur wider. „Mobbing“ war das Thema der beiden weiteren Gruppen.

Die unterschiedlichsten Standbilder und Posen ließen den Zuschauer regelrecht erschaudern – stellte er sich vor, er wäre im Fall das Mobbing-Opfer.

Den jungen Schauspieler*innen war die professionelle Anleitung, die sie einen ganzen Schultag bekommen hatten, anzumerken.

Sie überzeugten auf ganzer Linie und waren völlig in ihren Rollen: „Theater, Theater, das ist wie ein Rausch. Und nur der Augenblick zählt.“