“Wir fahren aufs Höfle” – ein freudiger Ausruf der Fünftklässler erhellt den Flur.

“Das Höfle” oberhalb des Niedersonthofer Sees – ein toller Ort, um Gemeinschaft zu leben und zusammen eine tolle Zeit zu haben.

Die Streitschlichter der ASS gehen hier einmal jährlich in Klausur, die SMV nutzt das Selbstversorgerhaus für ihre Arbeitstreffen und einzelne Klassen lieben das Haus und dessen Lage, um ein paar Tage und Nächte außerhalb der Schule zusammmen zu verbringen.

Glückliche Höfle-Fahrer in diesem Herbst waren die 9 Kinder der Klasse 5a.

Klassenlehrerin Meike Debout ist ebenso ein verrückter Höfle-Fan und kann ihre Freude und Lust, wegzufahren, gut auf die Kinder übertragen.

Im Team mit Referendarin Franziska Schneider und Erzieher Ronald Friedrich und Sozialpädagogin Annette-Schiller-Kaiser ließ sich das “Höfle-Programm” dann auch ganz leicht bewältigen.

In erster Linie geht es bei so einer Aktion ja um klassisches “Team-Building”. Das ist besonders zu Beginn der 5. Klasse sinnvoll, denn die Mädels und Jungs müssen ja mindestens die nächsten zwei Jahre in dieser Konstellation mit der Lehrkraft verbringen.

Teamspiele bildeten also ein starke Säule der Tage und es war festzustellen: nicht allen fällt es leicht, sich auf gemeinsame Spiele einzulassen, sich selbst und die eigenen Befindlichkeiten etwas zurückzudrängen, sich einer Sache hinzugeben.

Die Wanderung zum Wasserfall und die Nachtwanderung verlangten Ausdauer und Mut ab.

Und bei der gemeinsamen Halloween-Party stand neben Grusel und Spuk vor allem Spaß im Vordergrund. Hinter den selbst gebastelten Masken konnte man gar nicht genau erkennen, wer wer ist.

Das tolle am Höfle ist, dass man alles selber machen muss. Essen kochen und abspülen, räumen, Feuermachen, Betten beziehen … nichts wird einem abgenommen.

Und genau das macht es so lohnenswert. Man hat danach gemeinsam etwas geschafft und erlebt. Besser kann das Schuljahr nicht beginnen. Auf eine gute Zeit in der 5a!