Auf der Selbstversorgerhütte “Sorgalpe” bei Unterjoch hat die Klasse 5a drei Tage und zwei Nächte zusammen verbracht. Aufregend und spannend war es, endlich mal gemeinsam weg zu fahren und “in der Ferne” zu übernachten.

Von der Haltestelle des Linienbusses Richtung Jungholz bis zur Hütte stapften die Schüler – mit Rollkoffern und Rucksäcken bepackt – durch den frischen Neuschnee eine halbe Stunde zur Hütte. Mythisch lag sie am Hang und war im Schneegestöber kaum zu sehen.

Das Übliche was alles dazugehört zu so einem Hüttenaufenthalt folgte. Zimmereinteilung, Bett beziehen, sich ordnen, sich einigen, seinen Platz finden, Dienste und Zuständigkeiten klären. Sicherheit und Geborgenheit für die Fremde herstellen.
Zur Stärkung vor der ersten Langlaufrunde zauberte das Kochteam eine Kartoffelsuppe.

Der Schneesturm hatte nachgelassen, aber das hat von den Loipenmachern niemanden interessiert: Unter erschwerten Bedingungen fand die erste “Trainingseinheit” statt.

Aber, wer trainiert darf auch sündigen: Die grüne Torte von Adyans Mama für die Mutigen – Annette Kaisers Schokokuchen für die eher Vorsichtigen.

Toben, spielen, sich anders kennenlernen – dafür war Zeit. Außer man war im Kochteam und musste für das Abendessen sorgen: Der Klassiker mit “bisschen scharf”: Pasta Arrabiata oder doch nur “Nudeln mit Tomatensoße”?

Am zweiten Tag hat sich sogleich eine gewissen Routine eingeschlichen: Essen bereiten, spülen, langlaufen, spielen, gemeinsam den Abend verbringen.

Eine Nachtwanderung bei Vollmond erleben.

Das Leben “auf der Alp” ist so harmonisch und einfach. Da braucht’s nicht mehr.

Und manch einer wäre gerne länger geblieben.