Wenn dieser Appell in den Köpfen hängen bleibt, dann hat der Medienabend des Elternbeirats sein Ziel erreicht.


In der Verantstaltungsreihe “Eltern beraten Eltern” hatte der Elternbeirat der Albert-Schweitzer-Schule zum vergnüglichen Austausch über das Thema “Medienkonsum” eingeladen. Stellvertretend dafür sprach der Vorsitzende Wolfgang Gmür die Begrüßungsworte.

Aufhänger für den Austausch war der Film “Zwischen zwei Welten – Kinder im medialen Zeitalter” von Wilfried und Astrid Brüning. Christian Frey moderierte den Abend und lenkte die Aufmerksamkeit der 25 Teilnehmer zwischen dem Film und dem Austausch an den Stehtischen gekonnt hin und her.

Gemeinsam wurde überlegt, welche und wie viele digitale Endgeräte sich überhaupt zu Hause befinden. Durch die Animation der absterbenden Neuronen drastisch aber klar dargestellt konnte jeder Zuschauer nachvollziehen, dass Bildschirmmedien nur zwei der fünf Sinne eines Menschen ansprechen. Wenn nur der Seh- und der Hörsinn genutzt werden, sterben viele Gehirnzellen ab, weil sie zu wenig gebraucht werden. So die Aussage des Films.

Ziel sei es also – so verdeutlichte es Christian Frey an seiner Zeichnung vom Kind im Gleigewicht – das Verhältnis von realer und virtueller Welt im Blick zu haben. Eltern müssten gemeinsam mit ihren Kindern dafür sorgen, dass diese zwei Welten im Gleichgewicht seien.

Schulsozialarbeiterin Annette-Schiller-Kaiser verdeutlichte, dass besonders bei kleinen Kindern die reale Welt wesentlich wichtiger sei. Kinder müssten mit allen Sinnen Erfahrungen machen. Dies sei auch besonders wichtig für späteres Lernen und vernetztes Denken. Die Richtwerte für Bildschirmzeiten (darin sind alle Zeiten vor dem Bildschirm eingeschlossen, also Fernseher aber auch Tablets, Handys und Co) unterstreichen diese Aussage (www.klicksafe.de):

In der lockeren Abschlussrunde wurden die Tipps von den Stehtisch-Knabber-Runden zusammengetragen und Möglichkeiten diskutiert, wie der Medienkonsum der Kinder zu Hause sinnvoll gestaltet und begrenzt werden könnte. Das dies nicht immer leicht ist und es unterschiedliche Herangehensweisen dafür gibt, das ist klar. Aber in einem einig waren sich nach diesem Abend alle Anwesenden: Rettet die Neuronen.